Musik Akademie Basel
JAZZCAMPUS
Fachhochschule Nordwestschweiz - Hochschule für Musik

Konzerte

Stahlwerk

Bänz Oester & the RainMakers

Konzerte mit Live Recording

Jazzcampus Club | 14./15./16.11.2016 | 20:30

"Das Sonnige, Pulsierende bringen Afrika Mkhize am Klavier und Ayanda Sikade am Schlagzeug aus Südafrika hinein, aber auch eine Dringlichkeit, die weiss, dass es um viel geht. Tatsächlich um alles: keine Zeit, musikalisch um den Brei herumzureden. Saxophonist Ganesh Geymeier stammt wie Bänz Oester aus der Schweiz. Sein Spiel hat einen bemerkenswerten Sog und erinnert zuweilen an John Coltrane – mit eindeutigen Bezügen zu unserer aktuellen Musikszene. (…) Sehr zarte poetische Momente führen in leidenschaftliche Improvisationen. Die Kulturen und Kontinente übergreifende Band wirkt so eins, dass sie wieder einmal beweist, dass Afrika das Mutterland der Weltsprache Jazz ist – es ist wie unendlich weit reisen und gleichzeitig nach Hause kommen". Diese Zeilen standen im März in der NDR-Info, mit der auf das Willisau-Album der Rainmakers aufmerksam gemacht wurde.

"The Rainmakers" ist Bänz Oesters aktuelle Band und steht im Zentrum seines erfolgreichen Schaffens – ein Quartett, das seit 2012 stürmisch gefeiert wird, wo immer es zu hören ist. Angefangen hatte es im Jahr davor, als sich Bänz Oester mit den Südafrikanern Afrika Mkhize und Sikade an einem Festival in Grahamstown die Nächte jammend um die Ohren schlug und sie in die Schweiz einlud, wo sein einstiger Schüler Ganesh Geymeier dazu stiess. Die Aufnahme von Willisau ebenso wie der frühere Mitschnitt aus dem bird's eye sind derart überzeugend, dass sich der Bassist entschloss, auch die Songs für ein neues Album im Konzert aufzunehmen – und welcher Raum könnte sich besser dafür eignen als der akustisch hervorragende Saal im Basler Jazzcampus? "Die Magie der Rainmakers kommt auf der Bühne zur vollsten Entfaltung, die Band freut sich, das Live-Abenteuer mit dem Basler Publikum zu teilen", so Bänz Oester.

Die Musik, die das Quartett – zusätzlich zum bestehenden Repertoire – im Jazzcampus spielt, wird sich wiederum aus Songs beider Kulturen zusammensetzen, mit neuen Stücken und Balkanklängen ergänzt. Es wird eine unmittelbare sein, in der die Glut einer einfachen Melodie durch die Improvisation und das Zusammenspiel dieser aussergewöhnlichen Musiker zum lodernden Feuer wird – ansteckend wie ein Flächenbrand. Und vielleicht werden die Auftritte zuweilen auch etwas an die ursprünglich rituelle Funktion afrikanischer Musik erinnern, eine Ebene, die uns bloss noch als reines Vergnügen begegnen mag – und als Magie auf der Bühne.

Afrika Mkhize (p), Ganesh Geymeier (ts), Bänz Oester (b), Ayanda Sikade (dr) 

Baröffnung um 19:30 Uhr

Eintritt 25 CHF / 18 CHF (ermässigt)